projekt
programm
die revolution
zeittafel
revolutionäre
dokumente
links
presse
impressum
Kurt Eisner
Anita Augspurg
Ernst Toller
Erich Mühsam
Gustav Landauer
Eugen Levine

Eugen Leviné (10.5.1883 - 5.6.1919)

„Wir Kommunisten sind alle Tote auf Urlaub.“

Eugen Leviné stammt aus einer russischen Kaufmannsfamilie, wächst in Deutschland auf, studiert Jura und Natinalökonomie. 1905 geht er nach Russland, um an der Revolution teilzunehmen. Er wird verhaftet und inhaftiert, kann 1909 nach Deutschland zurückkehren. Im Ersten Weltkrieg ist er Mitbegründer des Spartakusbundes, ab Anfang 1919 gehört er zur Spitze der KPD. Im März wird er von der Parteizentrale nach München geschickt. Am 13. April 1919 wird er zusammen mit Max Levien Vorsitzender der zweiten, kommunistischen Räterepublik, die Anfang Mai blutig von Reichswehr und Freikorps nieder geschlagen wird. Eugen Leviné wird wegen Hochverrats zum Tode verurteilt und am 5. Juni im Gefängnis Stadelheim erschossen. Seine letzten Worte: „Für die Weltrevolution!“

Vor 85 Jahren wurde Eugen Leviné hingerichtet...